Last Updated on Wednesday, 15 July 2009 16:34
In den letzten Jahren ist an der Verbesserung der Kabelnetze mit Hochdruck gearbeitet worden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn DSL ist in städtischen Gebieten nahezu durchgängig verfügbar, auch wenn man nicht überall die hohen Übertragungsraten von DSL 16.000 oder DSL 25.000 erreichen kann.
In den ländlichen Regionen sieht es noch nicht so gut aus, was an der hinderlichen Dämpfung der Leitungswege liegt, die dazu führt, dass nur Distanzen von wenigen Kilometern vom Verteiler bis zum Kunden überwundern werden können. Selbst mit vorgeschalteten Verstärkern lässt sich diese Strecke nur geringfügig erhöhen, so dass hier Bedarf an einem weiteren Ausbau der Kabelnetze besteht. Das wurde auch von der Bundesregierung erkannt und in das Paket zur Konjunkturförderung mit eingebaut. Das erklärte Ziel ist, alle Haushalte mit Breitbandanschlüssen versorgen zu können.
In einigen Regionen sind die Anbieter von Kabelfernsehen in die Bresche gesprungen und übernehmen die Versorgung dieser Kunden mit zuverlässigen Internetzugängen. Damit lassen sich zwar nicht die hohen Übertragungsraten eines echten DSL Anschlusses erreichen, aber man hat zumindest Zugriff auf die im Internet verfügbaren Dienste und Informationen. Auch hier kann man ähnlich wie bei den Anbietern, die über das Telefonnetz arbeiten, günstige Flatrates für den Internetzugang und oft auch für die Festnetztelefonie buchen.
Wer wissen möchte, ob an seinem konkreten Standort DSL verfügbar ist, der kann dies in den meisten Fällen bei den einzelnen Anbietern prüfen. Das wird teilweise über die Adressen realisiert, während man an anderer Stelle eine bereits vorhandene Festnetzrufnummer für die Überprüfung angeben muss. Die dort gemachten Angaben haben sich in den Praxistests als sehr zuverlässig erwiesen.
Da die Beauftragung direkt über den jeweiligen Anbieter läuft und diesen durch die neueste Rechtssprechung mehr Rechte gegenüber der Telekom erhalten haben, hat man als potentieller Kunde eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Anschluss realisiert werden kann, auch wenn das für die Telekom oft Nachrüstungen in den Knotenverteilern und in den Hausanschlusskästen bedeutet. Um die Klärung dieser Fragen kümmert sich in der Regel der jeweilige Anbieter für den DSL Zugang zum Internet und damit auch zur kostengünstigen Telefonie.
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